Donnerstag, 20. Mai 2010

kleine Freuden...

Es gibt Situationen im Leben, da vergisst man plötzlich für einen Moment alle Sorgen und Ängste und möchte am liebsten laut loslachen. Eine solche Situation überkam mich gestern abend, als ich totmüde und völlig erschöpft im IC zwischen Erfurt und Hamm saß, verzweifelnd an dem Versuch, nicht einzuschlafen. Meine Augen drohten erneut, sich zu einem schmalen Spalt zu verformen, der Mund öffnete sich zu einem herzhaften Gähnen, der Bauch drückte ob der vielen Eindrücke der letzten drei Tage, als mich plötzlich ein kleines Kerlchen auf dem Sitz vor mir anlächelte:

Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt in einem Zug fern der Heimat, wie in diesem Moment. Dieser stählerne Blick, die unförmige Nase und das süße Schmunzeln haben mich in eine so nette Stimmung versetzt, dass ich gleich darauf in schöne Träume versunken bin.

Übrigens habe ich die Antwort auf meine Frage gefunden, was Thüringen zu bieten hat, das NRW nicht hat:








Die schönsten Ampelmännchen der Welt...

1 Kommentar:

  1. Die Ampeln könnte man aber bitteschön auch im wilden Kurdistan aufstellen, oder? Dann gäb's die "schönsten Ampelmännchen" auch fern der Heimat. Seltsam, ich lese dauernd "Apfelmännchen" ...

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